Sozialkunde

Der Sozialkundeunterricht hat die Aufgabe, dem Schüler Einblicke in die Bereiche Gesellschaft, Politik, Recht und Wirtschaft zu ermöglichen und auf diese Weise zur Selbstbestimmung und Demokratiefähigkeit des Schülers beizutragen. Dazu ist Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Fremden ebenso wie der Bereitschaft zu verantwortungsbewusstem, engagiertem Handeln in einer demokratischen Gesellschaft nötig. Mit der Betrachtung eines gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen oder ökonomischen Problems aus unterschiedlichen Perspektiven kann das Fach in besonders starkem Maße zur Ausbildung der Diskursfähigkeit der Schüler beitragen. Das Fach Sozialkunde bietet die Möglichkeit, aktuelle politische Sachverhalte aufzugreifen. Die Rahmenplan bieten genug Freiraum. So ist es möglich den Unterricht aktuell und den Interessen der Schüler entsprechend zu gestalten.



DU HAST DIE WAHL - DIE EUROPAWAHL AM GESCHWISTER-SCHOLL-GYMNASIUM BÜTZOW

Am letzten Sonntag, den 26.05.2019 standen für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland verschiedene Möglichkeiten an, sich politisch in Form kleiner Kreuze auf Stimmzetteln zu beteiligen. Es war Zeit für die Wahlen zum Europäischen Parlament zu Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern und zur Bürgerschaftswahl in Bremen. Um den Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Bützow diese Form der politischen Partizipation einmal mehr näher zu bringen, veranstaltete der Fachbereich Sozialkunde auch dieses Mal wieder die bereits bekannte JUNIORWAHL: Hierbei konnten die Schüler, nachdem sie sie sich im Unterricht über Wahlmodus, -sinnhaftigkeit, -ablauf und die kandidierenden Parteien informiert hatten, wie die wahlberechtigte Bevölkerung, den Weg in das eigens vorbereitete Wahllokal auf sich nehmen. Es beteiligten sich ganze 93,02 % der Schüler, obwohl sie über die Möglichkeit informiert wurden, im Rahmen der Freiheit der Wahl auch auf ihr Stimmrecht zu verzichten. Ein starkes Vorbild für die "richtigen" Wähler. Das Ergebnis unserer Schule war hierbei interessant, unterschied es sich doch deutlich von den Wahlergebnissen der regulären Wahlen, insbesondere den Wahlen zum Europäischen Parlament. Die Beweggründe lassen sich nur vermuten - Wählen die Schüler idealistischer? Legen Sie ihre politischen Schwerpunkte gänzlich an anderer Stelle? Hat die Entscheidung weniger Gewicht, da sie ohnehin keinen Einfluss auf die reale Zusammensetzung der Parlamente hat? Oder, oder, oder…


In jedem Fall lohnt sich ein Blick auf die Wahlergebnisse und vielleicht kommen in den Familien interessante Gespräche über die gleiche oder unterschiedliche Wahlentscheidung auf. Im Sinne der politischen Bildung wäre dies zweifelsohne wünschenswert.
Ein Wort zum Projekt Juniorwahl: An vielen Bildungseinrichtungen wird dieses Projekt mittlerweile durchgeführt. Es hat sich in den letzten Jahren, wie die ähnliche U18-Wahl, zu einem festen Projekt entwickelt, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, Jugendliche in handlungsorientierter Form einen Zugang zur politischen Beteiligung zu vereinfachen. Den Schülern wird deutlich gemacht, wie einfach es eigentlich ist, seinen politischen Willen mitzuteilen, unabhängig vom Wahlausgang, denn jede Stimme zeigt ein Interesse an und wird gezählt, wenn auch durch entsprechende Sperrklauseln (nicht bei der Europawahl) manche politischen Vereinigungen oder Parteien nicht den Weg in die Parlamente finden.
Zusätzlich wird die Durchführung durch Schüler begleitet, welche sich freiwillig als Wahlhelfer zur Verfügung stellen, die Wahlunterlagen vorbereiten und auch die Auszählung der Stimmzettel durchführen. Hierbei halten sie sich an die grundlegenden rechtlichen Auflagen und erhalten einen Einblick in diese Aufgabe. In diesem Zusammenhang geht ein großer Dank für den reibungslosen Ablauf an die Wahlhelfer der Klasse 9b.

Autor: Philipp Bänsch


Europatag am 09.05.2019

Am Donnertag gab es im Forum der Schule für alle Klassen ein Programm zum Thema Europa. In der anschließenden Fragerunde konnten zum Thema Europa und Europawahl Fragen gestellt werden. Anschließend führten die Klassnestufen 9 und 10 einen Projekttag durch. Hier einige Eindrücke vom Tag.








Liebes Tagebuch,
heute war ein sehr schöner, aber anstrengender Tag. Nachdem ich nach 4 Stunden Schlaf um 3 Uhr aufstehen musste, war ich schon kurze Zeit später auf dem Bahnhof. Mein Jahrgang ist nämlich heute, im Rahmen des Sozialkundeunterrichtes mit unseren Klassen- und Fachlehrern Frau Strehlau und Herr Bänsch nach Berlin gefahren.
Als wir dann mit einem sehr bequemen Bus um 5 Uhr losgefahren sind, war es erst mal sehr leise. Nachdem wir die fast 3 Stunden Fahrt viel geschlafen haben, waren wir auch schon da. Nun galt es eine Toilette zu finden. Als wir die dann auch gefunden haben, ging es zum Deutschen Bundesrat. Zuerst wurden wir gebeten unsere Jacken, Rucksäcke und Handys in einen Raum zu bringen. Danach sind wir mit unserer Gruppenleiterin in die Wandelhalle des Bundesrates gegangen. Hier haben wir viel Interessantes über die Geschichte des Gebäudes und der Halle erfahren. Spannend war jedoch das darauffolgende. Wir saßen auf den Zuschauerplätzen über dem Plenarsaal des Bundesrates. Hier erfuhren wir etwas über die Sitze und die Stimmen der einzelnen Bundesländer. So auch das Mecklenburg-Vorpommern nur 3 Stimmen bei Beschlüssen abgeben kann. Nach diesen interessanten Minuten simulierten wir dann eine Debatte im Bundesrat nach. Wir Schüler ordneten uns den 16 Bundesländern zu und spielten eine Sitzung des Bundesrats nach. Ich vertrat dabei Baden-Württemberg. Als wir uns dann das Thema "Geschlechtsspezifischer Lohn" aussuchten, bereitete jedes Bundesland, Emilia, Matthes als Minister und Jenni und Magnus als Bundesratspräsident eine Rede zu diesem Thema vor. Da kein Bundesland einen Einwand hatte, stimmten wir diesem Gesetzesvorschlag zu. Dies hat sehr viel Spaß gemacht. Wir verabschiedeten uns nun und gingen zum Reichstagsgebäude, wo wir erst mal unseren Durst und unseren Hunger stillten.


(Cc by Jürgen Matern, https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Reichstag_building_Berlin_view_from_west_before_sunset.jpg)

Als dies getan war, mussten wir durch die Sicherheitskontrolle, in der wir, unsere Jacken und unsere Rucksäcke kontrolliert wurden. Im Gebäude angekommen, mussten wir unsere Jacken und Rucksäcke abgeben. Daraufhin gingen wir auf die Zuschauerplätze des Deutschen Bundestages, der kleiner war als wir dachten. Doch darüber wurden wir schnell von einem Mann, der uns etwas über den Saal und das Gebäude erzählte, aufgeklärt. Er erzählte etwas über die Sitzverteilung, die Aufgaben der einzelnen Mitglieder (Abgeordneten), die Geschichte und über die Regeln für das Benehmen als Zuschauer und der schon vorgefallenen Verstöße im Deutschen Bundestag. Dies erzählte er sehr interessant und lustig und ich mochte es, ihm zuzuhören. Anschließend hatten wir noch knapp eine Stunde Zeit. Dies nutzen viele, um die Glaskuppel auf dem Dach des Reichstages und dem wunderschönen Ausblick über Berlin zu genießen. Der Besuch beim Bundestag hat mir am meisten Spaß gemacht. Als dann auch die Temperatur ihren höchsten Punkt bei 28°C gefunden hatte und wir alle sehr kaputt waren, sind wir auch schon wieder losgefahren. Auf dem Weg nach Hause haben wir wieder viel geschlafen doch auch viel gelacht. Um 17:15 Uhr waren wir dann in Bützow. Die Müdigkeit war uns ins Gesicht geschrieben, doch wir hatten alle einen sehr schönen Tag.

Autor: Nele 26.04.2019


Juniorwahl am 21.09.2017 am Geschwister-Scholl-Gymnasium zur Wahl des 19. Bundestages

Am Donnerstag, d. 21.09.2017 wurde der Bundestag gewählt. Moment mal, wie jetzt? Das war doch erst am 24.09.?! Richtig, am Sonntag, d. 24.09.2017 wurde der 19. Bundestag gewählt. Vorab konnten die SchülerInnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bereits testen, wie es sich anfühlt sein Kreuz zu setzen. Vorbereitet im Sozialkundeunterricht und unter Anleitung von SchülerInnen aus der Klasse 10a konnten die Klassen 8 bis 12 ihre Erst- und Zweitstimmen, den vorab auserkorenen Kandidaten/Parteien geben. Natürlich hat das Ergebnis keinen Einfluss auf den Ausgang der echten Wahl, dennoch war es, so hoffen wir, ein gelungenes Vertrautmachen mit dem Ablauf und der Bedeutung der wichtigsten Wahl in Deutschland. Deutlich wurde ein sehr unterschiedliches Wahlverhalten im Vergleich zur richtigen Wahl am 24.09.2017, doch informieren sie sich selbst. Ein detailliertes allgemeines Ergebnis der Juniorwahl findet sich unter www.juniorwahl.de. Die Ergebnisse am Geschwister-Scholl-Gymnasium im Überblick.

Wahlbeteiligung 78,49 %
Gewinn des Direktmandats: Rehberg, Eckhardt (CDU)

Autor: P. Bänsch

Medienkompetenz

Am 17.11.2016 versammelten sich die Wahlpflichtkurse der Stufe 9 und 10 sowie die Sozialkundekurse der Stufe 11 und 12 im Forum. Herr Bänsch hatte die Autorin Ingrid Brodnig zu uns eingeladen. Frau Brodnig stellte uns ihr Buch Hass im Netz vor. Dabei thematisierte sie besonders die Themen Mobbing und Falschmeldungen im Netz. Sie wies vor allem darauf hin, dass die Anonymität im Netz eine Gefahr darstellt, da die Täter sich häufig unerkannt bewegen können. Deshalb auch die Hemmschwelle geringer wird, wenn man dem Opfer nicht direkt in die Auge sehen muss. Sie zeigt den Schülern auch Möglichkeiten auf, sich zu wehren bzw. Falschmeldungen zu entlarven.


Auswertung der Juniorwahl

Am Ende des letzten Schuljahres nahm das Geschwister-Scholl-Gymnasium an der Juniorwahl im Rahmen der Landtagswahl in MV teil. 172 SchülerInnen der Klassen 8 - 12 nahmen die Möglichkeit wahr, sich an dieser zu beteiligen. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 85,57 %. Ein Blick auf die Ergebnisse mit den Vergleichswerten der Landtagswahl sowie des landesweiten Juniorwahlergebnisses ist lohnenswert.


Vergleich Landtagswahl MV vs Juniorwahl MV (Gesamtergebnis) vs Juniorwahl (GSG Bützow)



Autor: Herr Bänsch


Schülerinnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums nehmen am 4. Bundesweiten Schülerkongress in Berlin teil

Am 16.06.2016 brachen mit Lilly M., Lilly S., Vanesa und Ella 4 Schülerinnen unseres Gymnasiums gemeinsam mit Herrn Bänsch nach Berlin auf, um am 4. bundesweiten Schülerkongress in der Zitadelle Spandau teilzunehmen. Nachdem man am Donnerstag die Zimmer im Gästehaus der Wilhelmstadtschulen bezogen hatte, nutzte man die Zeit, um sich in Spandau ein wenig umzuschauen und Kraft für den bevorstehenden Tag zu tanken. An diesem sollte nämlich der eigentliche Kongress stattfinden.
Nachdem man das Frühstück zu sich genommen hatte, wurde man zur Zitadelle gebracht, um vor Ort die bereits im Vorfeld gestalteten und eingereichten Lernplakate anzubringen. Lilly und Lilly hatten sich mit dem Thema "überall Plastik, sogar in unserer Nahrung - Ist ein Leben ohne Plastik überhaupt möglich?" beschäftigt, Ella und Vanesa mit dem Thema "Flüchtlinge und Bildung - Wie können Schulen zur erfolgreichen Integration beitragen?". Ziel des Kongresses war es, den Schülern die Möglichkeit zu geben, mit anderen Schülern über die entwickelten Ideen zu diskutieren, weshalb sich die Schüler in Plenarrunden anordneten. Die erste Diskussion erfolgte zum Thema Plastik, wobei Lilly M. den Part der Pressesprecherin übernahm und am Nachmittag eine selbst entworfene Pressemitteilung zur Debatte verlas. Die zweite Debatte befasste sich dann mit dem Thema der Integration von Flüchtlingen, wobei wie auch in der ersten Diskussion rege Gespräche und zum Teil tiefgründige Diskussion über das Thema geführt wurden. Den Abschluss des Kongresses bildete die Siegerehrung bei der die besten Projektartikel prämiert wurden. Hierbei erhielten Vanesa und Ella einen hervorragenden 3. Platz und wurden mit 100 € belohnt.

Lilly und Lilly erreichten zwar keinen Podiumsplatz, wurden jedoch in den Gesprächsrunden mit lokalen Politikern und anderen Schülern für ihre Arbeit gewürdigt.
Am letzten Tag wurde es den Schülerinnen durch die Veranstalter sogar noch ermöglicht, eine Führung durch das Reichstagsgebäude zu erhalten, welche einen tollen Abschluss dieser Berlinfahrt bildete. Auf diesem Weg möchte ich den 4 Schülerinnen ein großes Lob für ihren Einsatz und die tolle Fahrt aussprechen und auch andere Schüler ermutigen, es ihnen gleich zu tun.

Autor: Philipp Bänsch



Flüchtlingsrat M-V ermöglicht Schülern Einblick in den Alltag von Flüchtlingen

Nachdem im vergangenen Dezember die Schüler der neunten und zehnten Klassen Erfahrungen mit dem Thema Flucht und Flüchtlinge im Rahmen eines Planspiels sammeln konnten, hatten am 3. Mai 2016 die Schüler der achten und neunten Klassen die Möglichkeit das Leben von Flüchtlingen nachzuverfolgen. Hierzu kamen Mitarbeiter des Flüchtlingsrats M-V an das Gymnasium. Unter Ihnen war auch ein Flüchtling aus Syrien, der den Schülern private Erlebnisse vermitteln konnte, die er auf der Flucht erlebte. Zusätzlich wurde durch die Mitarbeiter ein Originalzelt aufgebaut, welches in Flüchtlingslagern durch den UNHCR (das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen) bereitgestellt wird. Die Schüler nutzten diese Möglichkeiten, um mehr über die Lebenssituation von Flüchtlingen und auch ihre Rechte zu erfahren. Erstaunt waren sie vor allem davon, dass rechtlich einem deutschen Schäferhund per Verordnung mehr Platz zugestanden wird als einem Flüchtling (10 vs 6 m²). Ein besonderer Dank geht hierbei an Ibrahim, der private Eindrücke seiner Flucht darstellte, und den Mitarbeitern des Flüchtlingsrats MV. Zusätzlicher Dank geht ebenfalls an Frau Radziwolek, die es dem Geschwister-Scholl-Gymnasium ermöglichte, an diesem Projekt teilzunehmen, da ursprünglich die Regionale Schule Ansprechpartner war.

Autor: Philipp Bänsch





Gespräche mit Teilnehmern des 13. Häftlingstreffens

Am 28.09.2015 trafen die Teilnehmer der Konferenz ehemaliger politischer Häftlinge auf Schüler und Schülerinnen unserer Schule. Ein Besuch der Zeitzeugen in unserer Schule ist bereits ein fester Bestandteil im Programm des jährlich stattfindenden Häftlingstreffens in Bützow. Am Nachmittag begrüßte Frau Will unsere Gäste recht herzlich im Forum. Im Anschluss daran führten die Schüler der 11a ein Programm auf, welches durch die Schulband umrahmt wurde. Das Programm entstand während eines Unterrichtsprojektes zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte. Es inszenierte eine fiktive Talkshow mit dem oppositionellen Künstler Wolf Biermann, der von Katja gemimt und von Lukas und Frithjof befragt wurde. Danach stellten sich die ehemaligen Häftlinge vor und die SchülerInnen hatten die Möglichkeit an verschiedenen Gruppentischen in drei Gesprächsrunden von jeweils 20 min, ihnen Fragen zu stellen. So konnten die Jugendlichen der 10. bis 12. Klassen die Gelegenheit nutzen, um Einblicke in die Erlebnisse ehemaliger politischer Gefangener der DDR zu erhalten.








Treffen mit ehemals politischen Häftlingen an unserer Schule

Schon seit zwölf Jahren treffen sich ehemalige politische Häftlinge aus der Zeit der Sowjetischen Besatzungszone und SED-Herrschaft in Bützow.
Zentraler Bezugspunkt sind die Schicksale der politischen Häftlinge aus dem Bützower Strafvollzug. Dieses Treffen wird seit vielen Jahren von unserer Schule genutzt, um Schüler und ehemalige Häftlinge zu einem Gesprächsforum zur DDR-Vergangenheit zusammenzubringen. Sie berichten in kleinen Gesprächsrunden über ihre gegenwärtige Lebenssituation, das Fortwirken von seelischen Verletzungen, die Fragen der Rehabilitierung und Wiedergutmachung.
Im Vorfeld stellten Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Programms ihr SED-Projekt aus dem Unterricht den Gästen vor.



10. Häftlingstreffen in Bützow

Schon in der Projektwoche beschäftigten sich einige Schüler mit der Vorbereitung des Häftlingstreffens, um Einblicke in die DDR-Geschichte zu erhalten. Das Ergebnis konnten wir und unsere Gäste am 24.09.2012 im Forum unserer Schule sehen. Zu Gast waren ehemalige politische Gefangene der JVA, die sich jährlich in Bützow treffen. Dieses Treffen wird seit einiger Zeit auch dazu benutzt, um Schülern dieses Kapitel der DDR-Geschichte nahezubringen. Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe zeigten ein Programm, das Antworten auf viele Fragen aus dieser Problematik geben sollte: Warum wurden Menschen zu Tätern? Wie kann man nach dem Ende der Diktatur zusammenleben? Kann man das Erlebte verarbeiten? Bei der Vorbereitung des Programms wurden sie durch Herrn Pastor Preuß und Frau Grit Hübener beraten und konnten ihre Fragen, die sich aus dieser Thematik ergaben, stellen. Zur Auseinandersetzung mit den Fragestellungen wurde auch das Buch "Karierte Wolken" von Matthias Storck benutzt. Einige Abschnitte des Buches wurden vorgestellt und eigene Konfliktgespräche entwickelt. Für diese Dialoge erhielten, die beteiligten Schülerinnen und Schüler viel Lob.

Anschließend hatten alle SchülerInnen der Klassenstufen 10, 11 und 12 die Gelegenheit mit den Zeitzeugen des 10. Häftlingstreffens ins Gespräch zu kommen. In kleinen Runden konnten sie ihre Fragen, die sich aus dem gezeigten Programm ergaben, loswerden bzw. Anregungen für weitere Diskussionen zur Auseinandersetzung mit dieser Thematik erhalten.





9. Häftlingstreffen in Bützow

Am Montag (26. September) gab es in Bützow ein Gedenken an die politischen Häftlinge, die während der DDR-Zeit im Bützower Gefängnis inhaftiert waren. Diese Veranstaltung wurde von Schülern unseres Gymnasiums und der Kreismusikschule gestaltet.
Im Forum unserer Schule fanden am Nachmittag intensive Gespräche mit Schülern unserer Schule (Klasse 10 - 12) und ehemaligen Häftlingen statt.
Ehemalig Häftling berichteten von ihren Erlebnissen während der Haftzeit und welche Gründe zur Inhaftierung seinerzeit ausreichten. Vorgestellt wurden auch einige Schülerprojekte, die sich mit den Geschehnissen dieser Zeit auseinandersetzten.




 

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