Religion

Der Religionsunterricht ist seinem Wesen nach auf Gemeinsinn, Verständnisfähigkeit, Toleranz und Versöhnung gerichtet. Das Fach Evangelische Religion unterstützt die Schüler bei ihrer Orientierung in der Welt und dem Nachdenken über die eigene Identität. Die Schüler werden mit der biblisch-christlichen Tradition, aber auch mit anderen Religionen bekannt gemacht. Ihnen werden Perspektiven für ihr eigenständiges, begründetes Wahrnehmen, Urteilen und Handeln im Sinne des christlichen Glaubens aufgezeigt.
Die Themen für den Unterricht im Sekundarbereich I sind in besonderer Weise dazu geeignet, die Fragen der Schüler zu berücksichtigen und sie in für sie bedeutsame Fragen zum Dialog zu befähigen.


Was sind Religionen?

Diese Frage stellte sich der Religionskurs der elften Klasse im Schuljahr 2011/12. Um einen ersten überblick zu bekommen, galt es primär, den Blick zu weiten und sich in die Rolle verschiedener Theologen und Dogmatiker zu versetzen. Nach eigenständiger Recherche wurde die Diskussion eröffnet: Ist die Religion wirklich eine Wissenschaft? Warum gibt es keine offizielle Definition? Bedeutet "Religiosität" immer das Glauben an Gott? Welche Funktionen hat die Religion für den Einzelnen und in der Gesellschaft? Der Begriff der Religion setzt sich schrittweise zusammen und bildet ein komplexes, individuelles Bild in den Köpfen der Schüler. Nachdem die anfänglichen Fragen geklärt waren, konnte der Blick nun genauer auf die unterschiedlichen Formen des Glaubens und der Religionen gerichtet werden. Zuerst stand das alltägliche Leben eines postmodernen Religiösen im Mittelpunkt. In einzelnen Gruppen entstanden Plakate mit Informationen zu dem Familienleben, dem Beruf und Freizeitbeschäftigungen, welche typisch für eine solche Religiosität sind. Von der Postmoderne kam es zum Extrem des Fundamentalismus. Merkmale, Lebensweisen und mögliche Gefahren wurden diskutiert und erweiterten ebenfalls den Begriff der Religion.

Gedenkveranstaltung am 27.01.2012

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, des größßten Vernichtungslagers des Nazi-Regimes. Die UNO erklärte diesen Tag zum internationalen Holocaustgedenktag. Auch an unserer Schule wird dieser Tag genutzt, um an alle Opfer des beispiellosen totalitären Regimes während der Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern. Egal ob Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Zwangsarbeiter oder die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gelitten und ermordet wurden, an all diese Menschen wird erinnert. Dazu hat sich der Religionskurs aus Klasse 10 intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und ein kleines Programm gestaltet.



Gedenken an die Opfer des Faschismus

Am 27.01.2010 führten Schülerinnen in Zusammenarbeit mit Frau Herfort an unserer Schule eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus durch.
Durch bewegende Beiträge wurde die schreckliche Situation dieser Zeit und die Verbrechen, die an vielen Menschen begangen wurden verdeutlicht.



Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.01.2009

Traditionell gestalteten die Schüler der Klasse 10 auch in diesem Jahr den Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus.
Im Forum gaben sie durch Vortragen und Zeigen von bewegenden Zeitdokumenten allen Schülern einen Einblick in die Ereignisse jener Zeit und stimmten viele nachdenklich.
Die musikalische Umrahmung, die dekorative Gestaltung des Forums und die abschließende Gedenkminute, mit dem Ablegen der weißen Rosen an den Bildern von Hans und Sophie Scholl, sorgten für eine dem Anlass entsprechende Stimmung.




 

Termine

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