Geschichte

Der Geschichtsunterricht ist Teil der politischen Bildung. Seine vordringliche Aufgabe ist die Entwicklung von Geschichtsbewusstsein als Grundlage von historischem Urteilsvermögen, von politischer Kritikfähigkeit und sozialer Verantwortung. Besondere Aufmerksamkeit ist der Demokratie-Erziehung der Schüler zu widmen. Sie sollen sowohl die Bedingungen für demokratisches Handeln als auch die Folgen fehlenden demokratischen Handels aus der Geschichte erfahren und auf die Gegenwart reflektieren.
Das Fach Geschichte hat wesentlich dazu beizutragen, dass die Schülerinnen und Schüler die unterschiedlichen Traditionszusammenhänge, in denen sie leben, als Orientierungshilfe für ihre eigene Identität erfahren und zugleich Wertvorstellungen entwickeln, um anderen Kulturen tolerant zu begegnen.


Schüler führen durch Bützow

Das Projekt "Bützow und ich" gibt es erst seit diesem Jahr am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Die Idee dahinter ist, dass sich die Schüler der siebten Klassen mit der Geschichte ihrer Stadt auseinandersetzen und gleichzeitig Methoden des Recherchierens und des freien Sprechens festigen können.
In den Jahren zuvor gab es das Mittelalter-Projekt. Das Problem war: "Wir hatten in zu vielen Fächern zu viele Aufgaben, so dass wir noch nachmittags weiter machen mussten", so die Schüler des Gymnasiums.
In diesem Jahr fand die Projektwoche vom 15. bis 19. Oktober statt. Von Montag bis Donnerstag sammelten die Schüler umfangreiche Informationen zu den wichtigsten Gebäuden Bützows. Am Ende der Woche sollte ein gemeinsamer Stadtrundgang für Schüler, Eltern und Lehrer entstehen.
Dabei übernahmen die Schüler verschiedene Aufgaben: Jeweils zwei Nachtwächter führten die Gäste durch die Stadt, während die Stadtführer Geschichten und interessante Informationen zu den Gebäuden preisgaben. Medienscouts und ein "rasender Reporter" waren für die Dokumentation des gesamten Projektes zuständig. Sie hielten die Woche in Bildern und in einem kleinen Film fest.
Höhepunkt des Projektes war der gemeinsame Stadtrundgang am Freitag:
Wir starteten in drei Gruppen an der Schule. Von dort aus führte uns der Weg an der JVA vorbei über das Schloss und das Krumme Haus zur Stiftskirche bis zum Rathaus und dem Gänsebrunnen. Nachdem wir den Pferdemarkt, die Wassermühle und den Bahnhof passiert hatten, endete der Rundgang in der Miniaturstadt, in der wir den Abend mit Bratwurst und Saft am Lagerfeuer ausklingen ließen.
Aber was machte die Projektwoche für die Schüler so besonders?
"Das Recherchieren und die Möglichkeit zur freien Arbeit hat uns Freude bereitet."
Und was hat den Eltern am meisten gefallen?
"Während des Rundgangs wurden viele Kindheitserinnerungen wach und sie haben Dinge über Bützow erfahren, die man vorher noch nicht wusste."
"Das eigene Kind beim Vortrag zu erleben, war ein kleines Highlight."
Gelobt wurde auch die gute Organisation des Rundgangs und das kleine Theaterstück des Fördervereins der Miniaturstadt, das die Veranstaltung einläutete.
Das Projekt wird im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Wir möchten uns bei allen bedanken, die unser Projekt möglich gemacht haben: Förderverein Miniaturstadt Bützow,
der Freundeskreis der Oberschule Bützow,
die Theatergruppe unter der Leitung von Michael Meiners,
die Mitarbeiter des Freizeit-und Familienparks Miniaturstadt
sowie Eltern und Lehrer.

Autor: Kevin


Theaterstück "Die Gänse von Bützow"


Vom großen bis zum kleinen Wasserturm führte der Stadtrundgang







Abschlussquiz der Klasse 7a - Welches ist das richtig Stadtwappen?




 

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